Verwöhnprogramm für Schwerstarbeiter: 5 Tipps für gesunde und schöne Füße im Winter

Schuhe Die Gesund Machen/ November 30, 2020/ Wissenswertes/ 0Kommentare

Füße sind stark belastete Arbeitskräfte, denn sie müssen das ganze Körpergewicht tragen, schlechte Gewohnheiten abfangen und ungünstige Bodenverhältnisse ausgleichen. Genug Gründe, ihnen Gutes zu tun. Ausgewählte Kleidung ist eine Möglichkeit, der Leistung Ihrer Füße Respekt zu zollen; gute Pflege eine andere. Erfahren Sie hier, wie Sie die Schwerstarbeiter Ihres Körpers am besten entlohnen können:

1. Wärmendes für kalte Tage

Die buchstäbliche Basis einer wohltuenden Fußpflege sind gute Schuhe. Bei der Auswahl passender Modelle sollten einige Kriterien beachtet werden. Nicht nur das Material, sondern auch der Zeitpunkt der Anprobe sind dabei entscheidend.

Im Winter steht speziell die Isolationsfähigkeit des Materials im Vordergrund. Sowohl das Obermaterial als auch das Innenfutter müssen zur kalten Jahreszeit einiges aushalten. Kälte und Feuchtigkeit dürfen nicht ins Schuhinnere dringen. Leder eignet sich hierfür besonders gut, da es kälteabweisend und langlebig ist. Lammfell ist atmungsaktiv und wärmt gleichzeitig den Fuß, weshalb es gerne als Innenfutter verwendet wird. Wer auf tierische Materialien verzichten möchte, sollte auf einen hohen Baumwollanteil achten. Die Modelle von wonderWALK bieten hier zum Beispiel eine große Auswahl mit unterschiedlichen Materialien für jeden Geschmack.

Unsere Füße schwellen im Laufe des Tages an. Daher ist eine Anprobe am Nachmittag sinnvoll, um die richtige Größe zu finden. Besonders in Winterschuhen brauchen wir ausreichend Platz, damit sich eine wärmende Schicht im Schuh bildet. Zusätzlich passen somit auch dickere Socken in den Schuh.

Thermo-Socken ergänzen das wärmende Futter im Schuh und regulieren den Feuchtigkeits-Haushalt, indem sie Schweiß aufsaugen und die Haut trocken halten. Spezielle Einlagen verhindern Schweiß und unangenehme Gerüche.

2. Die Macht des Wassers

Dennoch kann es passieren, dass sich die Füße nach einem längeren Spaziergang oder anderen Outdoor-Aufenthalten kalt anfühlen. Dann wirkt ein Bad in warmem Wasser Wunder. Zugleich sorgt es für die nötige Reinigung – denn auch wenn Ihre Füße keinen direkten Bodenkontakt haben und daher nicht wirklich schmutzig werden, sollten sie regelmäßig von

  • Schweißrückständen,
  • abgestorbenen Hautzellen und
  • Textilpartikeln

befreit werden.

Ganz nebenbei entfaltet das warme Wasser eines Fußbades auch noch gesundheitliche Effekte. Es wirkt beruhigend, entspannend und schlaffördernd, denn bei Temperaturen zwischen 36 und 40 Grad Celsius weiten sich die Blutgefäße des Körpers, sodass der Blutdruck sinkt.

Durch ein ansteigendes Fußbad können Sie die Wirkung der wohltuenden Wärme ausweiten, denn diese Form der Anwendung kann helfen, entstehende Erkältungen zurückzudrängen. Für einen entsprechenden Effekt gießen Sie innerhalb von 20 Minuten immer wieder kleinere Mengen Heißwasser nach, sodass das die Temperatur des Fußbades sukzessive steigt und sich am Ende bei 40-45 Grad Celsius einpegelt.

Hilfreiche Zusätze

Durch ausgewählte Zusätze wird die Wirkung des jeweils gewählten Fußbades unterstützt. Dabei empfehlen sich

  • Apfelessig gegen Fußpilz
  • Eichenrinde oder Efeu gegen Schweiß
  • Fichtennadel gegen beginnende Erkältungsbeschwerden
  • Kamille zur unterstützenden Behandlung von Hühneraugen
  • Lavendelöl zur Vorbereitung auf die Hornhaut-Behandlung
  • Salz gegen Schwellungen der Füße und Beine

3. Aus hart mach’ weich

Die so gereinigten bzw. behandelten Füße sind optimal auf die nachfolgende Hornhaut-Entfernung vorbereitet. Zur Ausbildung der festen Schicht kommt es durch extrem trockene Haut oder durch mechanische Reizung wie sie etwa beim Wandern, Joggen oder während der Schwangerschaft auftritt.

Nach der Vorbehandlung durch ein Fußbad kann sie mit einem Pflege-Tool aus Bimsgestein oder Keramik in kreisenden Bewegungen abgerieben werden. Die poröse Oberfläche der Materialien entfernt verdickte Stellen sanft und nachhaltig – und birgt deutlich weniger Verletzungsrisiken als etwa der Einsatz von Hornhaut-Feilen oder -Hobeln.

Als Alternative zu rauem Bims- oder Keramikstein können Sie auch ein Fußpeeling machen. Hierfür empfehlen sich Rohstoffe, die auch in der Natur zu finden sind: Sand oder Meersalz, vermischt mit etwas Olivenöl tragen überflüssige Hautzellen ab und lassen die Füße sofort streichelweich wirken. Zucker oder Kaffeesatz erfüllen ebenfalls einen guten Zweck bei der Pediküre.

Die gleiche Wirkung haben natürlich auch Fertig-Produkte; wobei Sie hier auf naturkosmetische Erzeugnisse achten sollten. Ihre ausgewählten Inhaltsstoffe sind besonders sanft zu stark beanspruchten Füßen und halten den Reizfaktor gering.

4. Fett- und Feuchtigkeits-Pflege

Das gilt auch für Artikel, die Sie zur Feuchtigkeits-Versorgung der Haut einsetzen. Hier ist weniger oft mehr – zum Beispiel, indem Sie auf die einfachsten Produkte ihrer Art setzen. Melkfett oder Aloe Vera sind in der Regel gut verträglich und spenden den Füßen eine Extra-Portion Pflege.

Bei fertig zusammengesetzten Erzeugnissen sollten Sheabutter und Kokos- oder Mandelöl auf der Zutatenliste stehen. Sie helfen, Hautzellen zu regenerieren und die Neubildung von Hornhaut zu verzögern. Beigaben wie Minze oder Rosmarin sorgen für einen zusätzlichen Frische-Kick.

Bei extrem trockenen Füßen, rissiger Haut und Schrunden sollten Sie zu Produkten mit

  • Panthenol
  • Urea
  • Linolsäure
  • Glyzerin
  • Lipiden

greifen. Sie wurden für Problemfälle wie Diabetes, Neurodermitis und Psoriasis vulgaris entwickelt und wirken gezielt in den oberen Hautschichten.

Auch Masken unterstützen die Pflege der Füße wirkungsvoll. Dabei handelt es sich je nach Anbieter um Cremes, die langsam in die Haut einziehen oder um cremegetränkte Socken, die Sie für gewisse Zeit anziehen. Über die Dauer von 20-30 Minuten – besser aber noch über Nacht – entfalten die Produkte eine beachtliche Wirkung auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut.

5. Nägel nicht vergessen

Häufig vergessen, aber nicht minder wichtig ist die Pflege der Zehennägel. Sie wachsen zwar weniger schnell als die Hornschicht der Fingerspitzen; neigen dafür aber umso stärker zu Verdickungen oder eingewachsenen Stellen. Wer sich wirklich Gutes tun will, vereinbart regelmäßig einen Termin im Fußpflege-Salon, der diesen Problemen bereits im Ansatz begegnet.

In Sachen Pflege profitieren die Zehennägel von den Pediküre-Produkten mit; besser sind aber Spezial-Erzeugnisse, die Sie mit den integrierten Applikatoren direkt auf die Nagelplatte bzw. -haut auftragen.

 

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