Barfuß-Hausschuhe – Die besten Modelle im Test & Vergleich

Damit sich Füße entspannen und wohlfühlen können, müssen Schuhe besondere Merkmale haben. Viele Menschen machen sich zwar bei Straßenschuhen Gedanken über die Gesundheit ihrer Füße, aber spätestens bei Hausschuhen hört es auf. Dabei laufen wir auch Zuhause tagtäglich und sehr viel. Da lohnt sich ein genauer Blick auf Barfußhausschuhe.

Anatomie der Füße

Grundsätzlich ist Barfußlaufen die gesündeste Art der Fortbewegung. Beim Barfußlaufen rollt man über den ganzen Fuß, bis hin zu den Zehen ab. Circa 60 Muskeln, 200 Sehnen und 26 kleine und kleinste Knochen und Gelenke arbeiten auf Hochleistung perfekt zusammen. Hinzu kommen tausende Nerven und Rezeptoren an der Fußsohle, die dem Gehirn Informationen über den Untergrund übermitteln.

Barfußlaufen stärkt die Muskulatur, die Bänder und Sehnen und fördert den Gleichgewichtssinn. Fußfehlstellungen werden vorgebeugt, die orthopädische Folgeprobleme verursachen können. Senk-, Spreiz- und Knickfüße sind oft die Folgen von falschen Schuhe-Tragens. Knie-, Hüft- oder Rückenprobleme können weitere Folgen sein.
Vor allem in unseren Breitengraden können wir aber nicht immer Barfußlaufen. Kälte und Nässe sind ebenso schädlich für die Füße. Barfuß-Hausschuhe schaffen hier Abhilfe.

Wie finde ich den passenden (Barfuß-)Hausschuh?

Ein guter Hausschuh sollte bequem sein und gleichzeitig die Gesundheit der Füße und Zehen schützen und fördern. Da Hausschuhe täglich getragen werden, ist es ratsam, sich vorher über Qualität und Passgenauigkeit zu informieren.
Minimalistische Schuhe, die Barfußschuhe genannt werden, eignen sich besonders, wenn man nicht Barfußlaufen kann. Sie geben die ausreichende Bewegungsfreiheit und schützen gleichzeitig die Füße.

Hausschuhe sollten also warm, bequem und rutschfest sein. Folgende Fragen sollte man sich zu Beginn stellen:

  • Wann werde ich die Hausschuhe tragen? Zu welcher Jahreszeit?
  • Wie oft trage ich die Hausschuhe und wieviel laufe ich damit?
  • Wie warm möchte ich die Hausschuhe haben?
  • Trage ich die Hausschuhe auch im Freien?
  • Wie oft ziehe ich die Hausschuhe an und aus?

Normale Hausschuhe haben meistens starre und dicke Sohlen. Manchmal haben sie sogar einen keilförmigen Absatz. Darin bekommt man natürlich kein Barfußgefühl.
Pantoletten und Sandaletten kann man natürlich sehr schnell an- und ausziehen. Diese Schuhe sitzen locker am Fuß, haben aber den Nachteil, dass die Füße den Schuh bei jedem Schritt mit den Zehen festhalten müssen. Dabei wird der Vorderfuß hochgezogen, die Zehen angewinkelt und mit einem Festkrallen wird der Schuh festgehalten. Das ergibt Fehlhaltung und Folgeprobleme, da wir es unbewusst machen und nicht auf die Fehlstellung achten. Diesen Nachteil haben Barfuß-Hausschuhe nicht. Deshalb sind geschlossene Schuhe immer besser, da sie schon einige Fehlhaltungen vermeiden.
Schwere Hausschuhe bewirken einen anstrengenden Gang. Auch hier besteht die Gefahr von Schmerzbildung, ohne dass man selbst das in Verbindung mit dem Hausschuh bringen würde.
Zusätzlich zu diesen Kriterien sollte man sich auch die Aspekte von Barfußschuhen anschauen:

  • Die Schuhe sollten hinten geschlossen sein
  • Leichtes Material, also geringes Gewicht des Hausschuhes
  • Eine minimale Sohle, die dünn und flexibel ist
  • Kein Absatz
  • Zehenfreiheit am Vorderfuß, also ein breiter Schnitt

Gesunde Hausschuhe?

Wenn konventionelle Hausschuhe aus verschiedenen Gründen mit Fußbett beworben werden, sind das keine Barfuß-Hausschuhe. Birkenstockschuhe, Clogs, Pantoletten und andere Modelle sind nach hinten offen und müssen, wie oben erwähnt, mit den Zehen festgehalten werden.
Wenn man versucht, mit Ballengang in solchen Schuhen zu gehen, fallen sie einfach vom Fuß ab.

Wichtig ist also, geschlossene Hausschuhe zu tragen. Die Trittsicherheit ist garantiert und durch die natürliche Gangart wird die Gesundheit der Füße gefördert. Mit Barfuß-Hausschuhen wird ein Umknicken verhindert. Druckstellen werden vermieden.
Barfuß-Hausschuhe sollten außerdem die Füße warmhalten und rutschfest sein.

Welche Barfuß-Hausschuhe gibt es?

Socken

Socken können durchaus als Barfuß-Hausschuhe genutzt werden. Im Winter werden normale Hausschuhe zusätzlich verwendet, da Socken allein oft nicht warm genug auf kalten Fliesen halten. Auf glatten Flächen sollte auf eine Stopper-Funktion (ABS-Socken) geachtet werden, um das Ausrutschen zu vermeiden. Mittlerweile gibt es auch bunte Zehensocken, die richtig Spaß machen.

Barfuß-Hausschuhe, die eher bzw. auch für den Winter benutzt werden können

Natürliche Materialien wie Schurwolle, Filz oder Lammfell sind besonders gut für kalte Wintertage. Die Wärmeregulierung verläuft optimal, die Feuchtigkeit wird aufgenommen, sodass man warme Füße hat, ohne zu schwitzen. Synthetische Innenfutter leiten die Feuchtigkeit oft nicht so gut wie Naturmaterialien. Vorsicht bei Baumwolle. Sie wärmt nicht so gut und ist eher für Herbst und Frühling geeignet.
Damit wir die Wärme der Barfuß-Hausschuhen auch richtig nutzen, sind knöchelhohe Hausschuhe von Vorteil. Wenn die Hausschuhe den Knöchel umhüllen, haben wir ein rundum wohliges Gefühl.

Rutschfeste und isolierende Sohle

Wenn eine Wohnung zum Beispiel im Erdgeschoss liegt und der Fußboden einfach zu kalt ist, dann sollte über eine isolierende Sohle nachgedacht werden. Rutschfest sollte sie sein und wetterbeständig, falls man mal auf die nasse Terrasse laufen möchte oder zum Briefkasten laufen möchte.

Sind alle Barfuß-Schuhe auch als Hausschuhe geeignet?

Barfuß-Schuhe gibt es für alle Gelegenheiten. Für den Alltag draußen, fürs Joggen, zum Wandern, fürs Büro und eben auch als Hausschuhe. Modelle ohne Schnürung, mit niedriger Ferse und weitem Schnitt eignen sich als Hausschuhe besonders, da sie in der Handhabung unkompliziert sind. Sie können schnell an- und ausgezogen werden.

Einlaufen von Barfuß-Schuhen

Barfuß-Schuhe sollten generell Zuhause eingelaufen werden. Bei Hausschuhen versteht es sich von selbst. Wer noch nie Barfuß-Schuhe getragen hat, wird den natürlichen Gang am Anfang als unnatürlich empfinden. Muskelkater in den Waden können eventuell auftreten, da man Muskeln benutzt, die in festen und starren Schuhen normalerweise nicht in Anspruch nimmt.

Sind Barfuß-Hausschuhe auch für Kinder geeignet?

Für Kinder gibt es nichts Besseres, als barfuß zu laufen. So lernen sie ihr Gleichgewicht zu halten und Füße, Muskeln und Sehnen entwickeln sich optimal. Doch auch bei Kindern macht kaltes und nasses Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nicht nur Zuhause, sondern auch im Kindergarten oder im Hort benötigen Kinder Hausschuhe. Barfuß-Hausschuhe gibt es auch für Kinder. Dabei sollte unbedingt auf Qualität geachtet werden. Sie müssen bequem und atmungsaktiv sein. Außerdem sollten sie einfach zu bedienen sein, damit sich die Kinder die Schuhe selbst an- und ausziehen können.

Da Kinder viel rennen und toben, sollten die Schuhe fest am Fuß sitzen und trotzdem die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.

Kriterien für kinderfreundliche Barfuß-Hausschuhe:

  • Leichte Materialien
  • Kein Absatz
  • Rutschfeste Sohle
  • Fester Sitz und doch Zehenfreiheit
  • Passende Größe, sie dürfen nicht drücken
  • Flexible, biegsame Sohle
  • Köchelhohe Hausschuhe geben besonders guten Halt
  • Hochwertige Materialien, die Feuchtigkeit aufnehmen und ableiten, atmungsaktiv
  • Einfache Handhabung

Das Wichtigste zum Schluss: Das sind unsere Modell-Empfehlungen für Barfuß-Hausschuhe

Vibram Fivefingers Furoshiki zum Beispiel ist ein geeigneter Barfuß-Hausschuh. Sein Wickelprinzip erlaubt eine einfache Handhabung. Die Mid-Boot Variante ist besonders für den Winter geeignet. Furoshiki Hausschuhe gibt es sowohl für Damen als auch für Herren.

Leguano Classic Barfuß-Hausschuhe sind ebenfalls geeignet. Sie werden in Deutschland hergestellt. Das Oberteil ist eine Socke und die Sohle aus einem speziellen, wasserfesten Kunststoff. Wenn man also kurz den Müll heruntertragen möchte und die Straße nass ist, werden die Füße nicht nass. Mit 8 mm Dicke ist die Sohle für einen Barfuß-Hausschuh eher dick, allerdings sind davon 5 mm Profilnoppen. Die Flexibilität ist also gegeben. Das Obermaterial ist atmungsaktiv. Die Leguano Hausschuhe gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die Schuhe sind waschbar bis 40 Grad.

Orthopant Hausschuhe sind handgemachte Filzpantoffel aus Südtirol. Sie werden gerne als Gästepantoffeln angeboten und geben hervorragende Barfuß-Hausschuhe ab. Es gibt sie in grau, rot und anthrazit. Die Schuhe sind bei 30 Grad waschbar. Der Wollfilz ist atmungsaktiv. An sich bestehen sie nur aus zwei Stücken Filz. Diese sind miteinander vernäht. Der Schnitt ist gut durchdacht und sie machen einen hochwertigen Eindruck. Eine einfache und preisgünstige Variante von Barfuß-Hausschuhen.
Wollpantolletten sollten sich nicht verbiegen. Sie müssen stabil sein, da sonst die Gefahr des Umknickens entstehen kann.

Nanga Barfuß-Hausschuhe gibt es für Damen, Herren und Kinder für jeden Geschmack in verschiedene Modelle wie zum Beispiel Hüttenschuhe oder Baumwoll-Modelle. Nur hochwertige Materialien wie Bio-Schurwolle, Bio-Baumwolle und Naturkautschuk werden verwendet. Die patentierte Naturkautschuk-Sohle ist flexibel, für einen kurzen Gang nach draußen geeignet und vermittelt ein gutes Barfußgefühl. Die Schuhe sind bei 30 Grad waschbar.

Cosyshoes von Falke sind Barfuß-Hausschuhe für die ganze Familie. Sie sind leicht, weich und elastisch. Dadurch erzeugen sie ein angenehmes Barfußgefühl. Bestehend aus ca. 90 % Schurwolle und 10 % Polyamid erzeugen sie ein gutes Klima und sind atmungsaktiv. Cosyshoes sind bequem wie Socken, aber besser als Socken, da die anti-rutsch Laufsohle Schutz gegen Kälte bei kalten Fliesen bietet. Cosyshoes sind natürlich waschmaschinengeeignet.

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