LD/ Juli 13, 2019/ Schuhe/ 0Kommentare

Orthopäden und Fachkundige wissen es längst: Wer auf die Gesundheit seiner Füße achten möchte, braucht dafür die richtigen Schuhe. Denn diese sollten nicht nur modisch und komfortabel sein, sondern auch noch optimal die physischen Eigenschaften des Bewegungsapparats unterstützen. Für Fußschmerzen und Haltungsbeschwerden kann es mannigfaltige Ursachen geben, die sich auf unterschiedliche Arten äußern können. Doch in den allermeisten Fällen sind falsche Schuhe der Problemfaktor Nr. 1.  

 

Woher kommt der Schmerz im Fuß?

„Wer alle Sorgen dieser Welt vergessen will, braucht nur Schuhe zu tragen, die eine Nummer zu klein sind.“ Dieser zynische Satz stammt von Mark Twain. Damit hat der US-amerikanische Schriftsteller natürlich vollkommen Recht, auch wenn er auf ein Problem eingeht, das jedem mehr als eindeutig erscheinen dürfte. Es verdeutlicht aber, dass Fußschmerzen die eigene Lebensqualität erheblich senken können. Stundenlanges Laufen mit High Heels, falsche Sportschuhe fürs Training oder unbequeme Alltagsschuhe sind Umstände, die große Risiken für unsere Füße darstellen. Die Konsequenzen sind schmerzhaft:

  • Erheblichen Beeinträchtigungen der Körperbalance
  • Überbelastung auf Gelenken und Sehnen 
  • Stauchungen von Zehen- und Fußgliedern
  • Unnatürliche Fußstellungen mit resultierenden Muskelschmerzen
  • Durchblutungsstörungen der Beine (führt zu geschwollenen Beinen und Krampfadern)
  • Blasen und Druckstellen (Druckgeschwüre und Hühneraugen)
  • Usw.

 

Wie finde ich die richtigen Schuhe?

Was in der Regel gilt, aber oft missachtet wird: Der Schuh sollte zum Fuß passen und nicht umgekehrt. Das fängt schon bei der Schuhgröße an. Experten gehen davon aus, dass beinahe 20 Prozent aller Deutschen die falsche Größe wählen. Hier kann ein Orthopäde helfen, indem er mit einem speziellen Scanner die Füße exakt misst und so die richtige Größe ermittelt – ein Schritt, der sich längerfristig lohnt. Wer bereits Fußbeschwerden hat, sollte neben der Größe natürlich noch einige andere Faktoren miteinbeziehen, zum Beispiel das Material, die Form etc. Spezialisierte Fachgeschäfte und Online-Versandhändler wie dieser bieten gute Alternativen zu den klassischen Schuh-Händlern. 

Das Stichwort lautet hier ‚Gesundheitsschuh‘. Lange wurden diese Modelle als orthopädisches Rentner-Schuhwerk abgetan, weder modisch noch modern, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Die Gesundheitsschuhe von heute sind trendy, stylisch, elegant und haben einen enormen Vorteil: Sie fördern die Gesundheit des Fußes, anstatt sie zu strapazieren. Die ausgeklügelten Entwürfe arbeiten gezielt für die menschliche Anatomie und entlasten überbeanspruchte Körperpartien so, dass Beschwerden, Schmerzen und Haltungsschäden langfristig verhindert werden können. Dabei stimulieren sie positiv den Muskelapparat, sind atmungsaktiv und garantieren auch bei längeren Märschen idealen Komfort. Natürlich sind die präventiven Schuhe längst in zeitgenössischen Designs erhältlich und machen optisch eine gute Figur – im Alltag oder zu besonderen Anlässen. Man sieht dem Gesundheitsschuh nicht mehr an, dass er ein Gesundheitsschuh ist!

 

Auf was sollte man beim Schuhkauf achten?

Die Entscheidung sollte voll und ganz beim Träger oder der Trägerin liegen, schließlich begleiten die Schuhe uns durch den Alltag und schützen unsere Füße nach außen. Es ist also ratsam, beim Kauf auf diese Aspekte zu achten:

  • Ein Schuh muss schon bei der ersten Anprobe gut und bequem sitzen, nicht drücken oder das Fußbett einschränken. Experten reden oft von einem Tragegefühl wie eine „zweite Haut“. 

 

  • Die genaue Größe muss bekannt sein. Wer sich nicht sicher ist, sollte seine Füße vorher noch einmal von einem Orthopäden abmessen lassen. Dieser kann mit Hilfe eines speziellen Digitalscanners ein genaues Bild der Fußstruktur erzeugen.

 

  • Man sollte immer mehrere Modelle von unterschiedlichen Herstellern anprobieren. Auch wenn Richtwerte wie Breite und Größe übereinstimmen, variieren diese Normen in der Praxis teilweise recht deutlich. Hier gilt: Lieber Zeit lassen, durchtesten und den Füßen etwas Gutes tun. 

 

  • Zurück zur Natur! Das sollte auch bei Schuhen beachtet werden. Will heißen? Für die Füße ist es gesünder, auf Plastik oder künstlich erzeugte Materialien zu verzichten und lieber natürliche Stoffe zu wählen. Leder, Stoff oder andere atmungsaktive Komponenten sorgen für eine gesunde Haut und perfekten Feuchtigkeitsaustausch. 

 

  • Runde bieten gegenüber spitzen Schuhformen einen enormen Vorteil: Bewegungsfreiheit. Im optimalen Fall haben die Zehen vorne einen Zentimeter Platz zum Wackeln. Das gibt Muskulatur und Knochen den benötigten Raum, um den Fuß uneingeschränkt zu unterstützten. Spitz zulaufende Schuhformen (wie zum Beispiel bei vielen High Heels) quetschen die Zehen und hinterlassen auf längere Zeit schmerzhafte Deformationen.

 

  • Die Sohle sollte nicht vergessen werden: Viele modische Sneaker sehen zwar gut aus, bieten aber nur unzureichenden Schutz vor spitzen Gegenständen und geben nicht genug Halt bei schlechter Witterung. Leder- und Profilsohlen besitzen in der Regel guten Fall- und Trittschutz und gewährleisten optimalen Grip bei Regen oder Glätte. 

 

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